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Vor Ort in Dorsten-Hervest
Bei einer Entrümpelung Hervest arbeiten wir im bergbaugeprägten Norden Dorstens, dort, wo die Zeche Fürst Leopold über Jahrzehnte den Stadtteil formte.
Kostenloses Angebot anfordernZechenhäuser, Siedlungszeilen und das CreativQuartier am erhaltenen Fördergerüst geben den Ton an. Wir übernehmen Wohnungen, komplette Häuser und Kellerabteile, ordnen den Hausrat schon beim Tragen und übergeben besenrein. Was der Auftrag kostet, steht als Festpreis nach einem kostenlosen Ortstermin fest.
Hervest wuchs mit der Kohle: 1913 begann die Förderung auf Fürst Leopold, 2001 endete sie, und aus der Maschinenhalle entstand das CreativQuartier mit Ateliers und Veranstaltungen. Drumherum stehen bis heute die typischen Bergarbeitersiedlungen – schmale Häuser mit Nutzgarten, Stall und tiefem Keller, viele seit Generationen in Familienhand. Bei einer Räumung sammelt sich das Volumen deshalb an vielen kleinen Ecken. Noch Verwendbares bewerten wir und ziehen es über die Wertanrechnung offen vom Preis ab.
Hervest lässt sich an seinen Häusern lesen wie ein Stück Bergbaugeschichte. Als Fürst Leopold 1913 die Förderung aufnahm, entstanden ringsum ganze Siedlungen für die Belegschaft – niedrige Reihenhäuser mit langen Gärten hinterm Haus, dazwischen später Mietzeilen und einzelne Eigenheime, im Norden schließt der Wesel-Datteln-Kanal an. Das stillgelegte Fördergerüst steht heute über dem CreativQuartier, in dem Ateliers und Kultur eingezogen sind. Für eine Entrümpelung in Hervest bedeutet diese Vielfalt: Jedes Objekt hat seinen eigenen Zuschnitt.
Aus diesem Grund schauen wir uns beim Ortstermin mehr an als die vier Wände. Steht ein altes Zechenhaus mit Garten und Werkstattkeller an oder eine Etagenwohnung in einer der Siedlungszeilen? Wie eng ist die Zufahrt, gibt es einen Hof, an dem der Wagen dicht herankommt? Aus den Antworten leiten wir ab, wie stark die Mannschaft sein muss und in welcher Reihenfolge wir vorgehen, damit alles an einem Tag draußen ist.
Ob sich der Einsatz über ein ganzes Haus mit Grundstück zieht oder nur eine Wohnung mit Kellerabteil betrifft – geplant angegangen, läuft beides ruhig durch.
Die Hervester Bergarbeiterhäuser wirken von der Straße schmal, doch dahinter dehnen sich lange Grundstücke: ein Nutzgarten, häufig eine Laube, ein Schuppen oder kleiner Stallanbau, dazu ein Keller, der einst als Werkstatt oder Vorratsraum diente. Bei einer Räumung liegt die eigentliche Menge deshalb nicht in wenigen großen Zimmern, sondern verteilt auf zahlreiche Nebenplätze – und die geraten leicht aus dem Blick, wenn man nur an die Wohnung denkt.
Wir nehmen Garten, Laube, Schuppen und Keller beim ersten Rundgang gleich mit auf und räumen sie zusammen mit dem Haus. Aus dem Werkstattkeller kommt oft Metall, Werkzeug und altes Baumaterial ans Licht, aus Garten und Stall Geräte und Möbel für draußen. Was davon noch taugt, sortieren wir für die Gutschrift aus; den Rest fahren wir getrennt ab. Große Stücke, die nicht durch die schmalen Siedlungstüren gehen, nehmen wir vor Ort auseinander.
Am Schluss steht kein vollgestellter Schuppen und kein Keller voller Altlasten mehr, sondern ein Grundstück, das durchgängig frei ist.
Neben den alten Bergarbeiterhäusern bestimmen Mietzeilen das Bild, und dort steuert fast jede Räumung auf einen festen Tag zu: die Rückgabe des Schlüssels an die Verwaltung. Damit kein zweiter Anlauf nötig wird, legen wir den Räumtag mit etwas Vorlauf vor diese Frist, rücken mit genug Leuten an und erledigen Wohnung samt Kellerverschlag in einem Durchgang.
Im Mehrparteienhaus sind wir zu Gast bei den übrigen Bewohnern. Das Treppenhaus bleibt jederzeit begehbar, Fahrräder und Kinderwagen der Nachbarn bleiben unangetastet, und im Flur stapeln wir nichts zwischen. Zur Abnahme sind die Räume gefegt; wenn Sie möchten, geben wir den Schlüssel gleich an die Hausverwaltung weiter. Sind Sie längst weggezogen, reicht uns ein hinterlegter Schlüssel völlig aus.
So fügt sich die Räumung reibungslos in den Mieterwechsel, und der Stichtag wird zur Formsache.
In den lange bewohnten Siedlungshäusern liegt häufig mehr Werthaltiges, als man erwartet: solide Eichenschränke, eine Werkbank, Werkzeug aus der Grubenzeit, Metall im Schuppen. Bevor etwas nach draußen geht, prüfen wir, was sich noch verwerten lässt. Tragfähige Möbel, laufende Geräte und Metall mit Schrottwert fassen wir zu einer Wertanrechnung zusammen, die im Angebot offen ausgewiesen ist und den Preis drückt, statt in den Container zu wandern.
Den sortierten Rest fahren wir getrennt ab. Zuständig ist der Kommunale Servicebetrieb Dorsten (KSD) mit seinem Wertstoffhof An der Wienbecke 15. Selbst zu fahren ist bei einer ganzen Auflösung kein bequemer Weg: Der KSD holt Sperrmüll nur einmal im Jahr gratis und höchstens 5 Kubikmeter, jede weitere Abfuhr kostet 35 Euro, und angemeldet werden muss mit etwa vier Wochen Vorlauf. Ein leergeräumtes Zechenhaus mit Garten und Keller liegt schnell über dieser Grenze. Anmeldung, Wartezeit und Fahrten nehmen wir Ihnen komplett ab.
Den Festpreis nennen wir nach der kostenlosen Besichtigung, die Gutschrift schon eingerechnet. Auf Wunsch erhalten Sie am Ende einen Nachweis über die ordnungsgemäße Entsorgung.
Ja. Gerade in den Hervester Zechenhäusern steckt viel in Garten, Laube, Schuppen und Werkstattkeller. Diese Nebenplätze nehmen wir beim ersten Rundgang gleich auf und räumen sie zusammen mit dem Haus. Brauchbares Gerät und Metall legen wir für die Gutschrift zur Seite.
Ja. In den Siedlungszeilen sind knappe Rückgabefristen üblich. Wir setzen den Räumtag mit Vorlauf vor den Stichtag, rücken mit genug Leuten an und erledigen Wohnung und Kellerverschlag ohne Unterbrechung. Auf Wunsch geht der Schlüssel direkt an die Verwaltung.
Ja. Massive Schränke, Werkbänke, brauchbares Werkzeug oder Metall mit Schrottwert taxieren wir und ziehen den Betrag über die Wertanrechnung offen vom Preis ab. In den lange bewohnten Bergarbeiterhäusern drückt das die Rechnung nicht selten deutlich.
Der Festpreis hängt an Menge, Zugang und Bautyp – ein Zechenhaus mit Garten und vollem Werkstattkeller verlangt mehr als eine kleine Siedlungswohnung. Verbindlich wird er nach der kostenlosen Besichtigung, die Gutschrift bereits abgezogen und ohne späteren Aufschlag.
Kostenloses Festpreis-Angebot in 24 Stunden – mit Wertanrechnung. Einfach ausfüllen, wir melden uns.
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